Partnerbetrieb Traumhaus Althaus

Partnerbetrieb Traumhaus Althaus - steht für hochwertige Sanierungsausführung

Alle Partnerbetriebe haben sich einem Ehrenkodex verschrieben, der laufende Weiterbildung, Erfahrungsaustausch und die Teilnahme an einem Kundenbewertungssystem vorsieht.
17 Vorarlberger Handwerker, Architekten und Planer sind bereits seit zehn Jahren Mitglieder der Plattform Traumhaus Althaus.
Architekt DI Josef Schwärzler nahm die Auszeichnung für 10 Jahre Mitgliedschaft bei der Plattform „Partnerbetrieb Traumhaus Althaus“ entgegen.

„Partnerbetrieb Traumhaus Althaus“ zeichnet 17 Mitglieder und fünf Kunden aus

Seit nunmehr zehn Jahren gibt es in Vorarlberg das Unternehmernetzwerk „Partnerbetrieb Traumhaus Althaus“. Insgesamt 65 Mitgliedsunternehmen zählt die Plattform, die sich einer ökologischen und energieoptimierten Althaussanierung verschrieben hat. 17 dieser Betriebe, darunter Handwerker, Architekten und Planer, sind bereits seit Beginn dabei. Sie und fünf Kunden hat die Plattform im Rahmen ihres 1. Plattformtages 2011 in St. Arbogast ausgezeichnet.

Details

35 Prozent des Endenergieverbrauchs gehen in Österreich auf das Konto der Raumwärme. Dass sich zur Einhaltung der Klimaschutzziele deshalb vor allem im Gebäudebestand etwas ändern muss, darüber waren sich die Beteiligten des Energiedialogs im Vorfeld der Auszeichnung einig. „Vorarlberg ist da bereits auf einem guten Weg“, betonte der Geschäftsführer des Energieinstituts Vorarlberg Adi Groß, unter dessen Schirmherrschaft die Plattform steht. „90 Prozent aller sanierten Gebäude erreichen bereits jetzt die Richtwerte der neuen EU-Vorgaben.“

Dies ist vor allem der sehr guten Wohnbauförderungspolitik des Landes Vorarlberg zu verdanken. 2010 sind rund 9.000 Förderanträge bei der Wohnbauförderungsstelle im Landhaus eingelangt, rund 4.000 in den letzten beiden Wochen des Jahres. „Die Sanierung von Gebäuden bringt viele Vorteile mit sich“, fasste Landesrat Karlheinz Rüdisser zusammen: „Sinkende Energiekosten, reduzierte Emissionen, höherer Gebäudewert, die Wohnqualität steigt und es werden keine zusätzlichen Flächen verbaut. Und nicht zuletzt erhält die Wirtschaft wichtige Impulse.“

Umso wichtiger sei es sicherzustellen, dass bei der Fülle an Sanierungsmaßnahmen die Qualität gewahrt bleibe. „Ein Thema kann in der Öffentlichkeit schnell Schaden leiden, wenn Maßnahmen schlecht ausgeführt werden“, gab Groß zu bedenken. Die Initiative „Partnerbetrieb Traumhaus Althaus“ sei deshalb ein idealer Mitstreiter. Auch Landesrat Rüdisser bedankte sich für „die tolle Initiative“, die darauf ausgerichtet sei, voneinander zu lernen und sich auszutauschen.

17 Mitgliedsunternehmen, die bereits seit der Gründung der Plattform „Partnerbetrieb Traumhaus Althaus“ dabei sind, zeichnete Landesrat Rüdisser gemeinsam mit dem Programmleiter Kurt Hämmerle aus. Als Anerkennung für ihre Teilnahme am Kundenbewertungssystem der Plattform bekamen fünf Bauherren von Kurt Hämmerle einen Gutschein für ein „Dinner-for-2“ im Martinspark in Dornbirn überreicht.

Der 1. Plattformtag 2011 von „Partnerbetrieb Traumhaus Althaus“ in St. Arbogast, an dem 57 Mitgliedsunternehmen teilnahmen, stand unter dem Thema „Bauphysikalische Herausforderungen bei der Sanierung“. Bei den regelmäßigen Plattformtagen haben die Partnerbetriebe Gelegenheit, sich untereinander auszutauschen und sich umfassend weiterzubilden. Die Themen reichen dabei von fachlichem Input, über Unternehmensführung bis hin zu Öffentlichkeitsarbeit und Abwicklung auf der Baustelle.

Ziel der Sanierungsberatung

Ziel der Beratung ist es, dass der Bauherr/die Baufrau eine möglichst umfassende, energietechnisch sehr gute Sanierung umsetzt.

Ablauf der Sanierungsberatung

  • Vorortbesichtigung des Gebäudes durch den Sanierungsberater
  • Erstellung und Aushändigung eines Energieausweis Ist-Zustand
  • Erstellung und Aushändigung eines Energieausweises Sanierungszustand. (Wenn Sanierungsschritte umgesetzt werden.)
  • Erstellung und Übergabe eines Beratungsprotokolls
  • Erarbeitung eines Maßnahmenkataloges zur Erreichung eines Heizwärmebedarfes kleiner 50 kWh/m2a (Referenzstandort) und Dokumentation der Ergebnisse im Beratungsprotokoll wenn der vom Bauherr gewünschte Sanierungszustand diesen Wert nicht erreicht.
  • Persönliche Erklärung der Beratungsergebnisse und Übergabe der schriftlichen Dokumente der weiteren Vorgangsweise in Bezug auf die Inanspruchnahme der Förderung.